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Pauli reist: Postkarte aus Kroatien

 

*Unaufgeforderte und unbezahlte Werbung für eine Reise nach Kroatien*

"Wer hat Angst vorm Gassigehen in der Gluthitze, vor Wasser, das nach Salz schmeckt oder vor brüllenden römischen Soldaten? Paulis von Welt jedenfalls nicht! Ich habe euch die Bilder von meiner Reise nach Kroatien mitgebracht..."

Das Ferienhäuschen in der Nähe von Split hat meine Familie, wie versprochen, gut ausgesucht. Gleich dahinter begannen die Ausläufer des Mosor Gebirges, wo es nach allem duftete, was kleine Nasentiere wie mich glücklich macht: Mäuse, Hasen, sogar Schlangen. Zwischen duftender Macchia, zirpenden Grillen und unter sengender Sonne habe ich jeden Tag Expeditionen unternommen - okay, vielleicht nicht ganz so lange, denn bei der Hitze ging selbst mir schnell die Luft aus. Nicht weit unterhalb des Hauses lag das Meer. Die Kroaten mögen Paulis und hatten nichts dagegen, dass auch ich mich zur Abkühlung hinein wagte - nur bis zum Bauch versteht sich, safety first. Und: Öfter mal die Schnauze geschlossen halten, habe ich gelernt, denn das Wasser ist zwar türkisblau, schmeckte aber gar nicht gut.

Mein Leben als Poolboy und andere extreme Herausforderungen

Während alle anderen faul rumlagen, nahm ich meine Aufgaben ernst: Als Poolboy für Ordnung am Beckenrand sorgen, hin und wieder vergessene Flip-Flops und Sonnenhüte an ihren korrekten, sprich: meinen Platz bringen. Außerdem: Wache halten, damit sich keiner - und schon gar keine Katze - in unseren Garten wagte. Dazwischen: Hundelmädels beobachten, auf Zwei-Beinen-Stehen und durch lautes Bellen auf mich aufmerksam machen. Besondere Herausforderungen: Schildkröten hüten. Von den kleinen Panzertieren lebte gleich eine ganze Familie auf unserem Grundstück. In den Pausen zwischen diesen anstrengenden Jobs: Extrem-Chillen im Schatten, und besser noch auf der bequemen Liege. "Diva", nannten mich meine Menschen deswegen. Als ich beim Sightseeing im Diokletianpalast von Split den Auftritt der brüllenden römischen Soldaten unerschrocken wegsteckte, fiel ihnen nichts mehr ein. Oder doch: "Der Pauli ist der perfekte Reisebegleiter", sagten sie.

  • Gassigehen mit Blick auf Split

    Gassigehen mit Blick auf Split
  • Paulis Job als Poolboy

    Paulis Job als Poolboy
  • Poolboy Pauli

    Alles muss man alleine aufräumen!
  • Reserviert für Glückshund Pauli

    Liege reserviert für Paulis
  • Pauli und die Freiluftkunst

    Kunstexperte on tour
  • Pauli und das Meer

    Pauli und das Meer
  • Pauli im Diokletianpalast in Split

    Sightseeing mit Hund von Welt
  • Pauli liebt Eis

    Für mich bitte mit Wurstgeschmack!
  • Pauli in Split

    40 Grad - die Frisur sitzt (nicht).
  • Paulis Freundin, die Schildkröte

    Ganz schön langsam, meine neue Freundin.
  • Pauli genießt den Meerblick

    Hallo ihr Mädels da unten!
  • Pauli schwitzt in Kroatien

    Ganz schön heiß hier!
  • Wachhund Pauli

    Wachhund Pauli im Einsatz
  • Alles so schön türkis hier

    Alles so schön türkis hier ...

„Das Leben ist eine Reise. Nimm nicht zu viel Gepäck mit.”
Billy Idol

Ganz ohne Gepäck kommen aber auch wir Vierbeiner im Urlaub nicht aus.

Das hatte mein Frauchen für mich eingepackt:

  • Mein bequemes Körbchen (mit meiner besonders bequemen Kuscheldecke.)
  • Näpfe, Wasserflasche und Futterbeutel für unterwegs, mein Hundefutter. (Zum Glück dasselbe wie zuhause, ein anderes mag ich nicht.)
  • Leckerlis. (Weil ich immer so brav bin.)
  • Spielsachen. (Gut, es waren nur ein Ball und ein Stofftier - aber es gab andere lustige Dinge wie Hüte, die ich dann selbst gefunden habe.)
  • Halsband, Geschirr und Leine. (Hatte ich auf der Fahrt schon an, aber es gab auch eine Ersatzleine und eine Laufleine, falls ich unnötigerweise mal angebunden werden musste.)
  • Kotbeutel und ganz wichtig: Zeckenschutz. (Eine Ampulle des Zeckenmittels hat mir mein Frauchen schon vor der Reise in den Nacken geträufelt.)
  • Verbandsmaterial, Notfallset inklusive Zeckenzange.
  • EU-Heimtierausweis. (In ihm musste unbedingt eine gültige Tollwutimpfung eingetragen sein. Ein Mikrochip ist außerdem wichtig, aber den trage ich in meinem Nacken. Auf der Webseite des kroatischen Veterinäramtes könnt ihr die genauen Einreisebestimmungen nachlesen.)

 

Auf der Rückreise wieder zehn Stunden brav im Körbchen sitzen? Kein Problem!

Aber ich war froh, als ich mein Rudel sicher nach Hause gebracht hatte. Wie die nur ohne einen Wachhund wie mich auskommen würden? Ich weiß es nicht. Sie auch nicht, sagen sie, und deshalb fahre ich das nächste Mal wieder mit in den Urlaub. Das einzig Doofe: Zuhause musste ich eine Wurmtablette schlucken. Zur Sicherheit, meinte die Tierärztin. Denn in Kroatien können sich Hunde zum Beispiel Herzwürmer einfangen. Für weitere Informationen, auch zu den gefürchteten Mittelmeerkrankheiten, fragt ihr am besten bei eurem Tierarzt nach.